AGB

AGB

(Stand 01.08.2023)

I. Grundlegende Bestimmungen

§ 1 Geltung

Der Vertrag wird mit der Firma 1001 Organic GmbH, Kilchbergstrasse 15, 8038 Zürich (im Folgenden "Verkäufer" genannt), abgeschlossen. Die untenstehenden Vertragsbedingungen gelten für alle geschlossenen Verträge zwischen dem Verkäufer und dem jeweiligen Käufer und werden durch die Bestellung ausdrücklich anerkannt. Wenn der Käufer eine natürliche Person ist, die ein Geschäft zu Zwecken abschliesst, die hauptsächlich weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zuzurechnen sind.

§ 2 Zustandekommen des Vertrages

Das Angebot des Verkäufers im Internet ist keine verbindliche Aufforderung zum Abschluss eines Kaufvertrages, sondern lediglich eine Einladung zur Abgabe eines Angebots. Der Käufer hat verschiedene Möglichkeiten, sein Kaufangebot abzugeben, wie telefonisch, schriftlich oder per E-Mail. Im Online-Shop kann er seine gewünschten Waren in den virtuellen "Warenkorb" legen und dort Änderungen vornehmen. Anschliessend gibt der Käufer seine persönlichen Daten ein und wählt die Zahlungs- und Versandbedingungen aus. Bevor das endgültige Kaufangebot abgegeben wird, hat der Kunde die Möglichkeit, alle Angaben zu überprüfen oder den Kauf abzubrechen. Sobald der Kunde auf die Schaltfläche "Kostenpflichtig Bestellen", "Zahlungspflichtig bestellen" oder "Kaufen" klickt, gibt er ein bindendes Angebot ab. Zunächst erhält der Kunde eine automatische E-Mail als Bestätigung für den Eingang seiner Bestellung; dies führt jedoch noch nicht zum Vertragsschluss. Die Annahme des Angebots (und somit der Vertragsabschluss) erfolgt separat entweder durch eine schriftliche Bestätigung seitens des Verkäufers bezüglich Bearbeitung/Auslieferung oder durch Zusendung der Ware. Falls innerhalb von sieben Werktagen weder eine Auftragsbestätigung noch Mitteilung über Auslieferung bzw. keine Ware beim Kunden eingetroffen sind, ist dieser nicht mehr an seine Bestellung gebunden. Dabei bereits geleistete Zahlungen werden umgehend zurückerstattet. Es besteht die Möglichkeit, dass der Verkäufer nach Abschluss eines gültigen Kaufvertrages dem Kunden Produktinformationsmails an seine hinterlegte E-Mail-Adresse sendet. Darüber hinaus behält sich das Unternehmen vor, seinen Stammkunden in unregelmässigen Abständen Werbung per Post zuzustellen. Dies gilt als Direktwerbung und basiert auf der Annahme des Verkäufers, dass der Kunde Interesse an den angebotenen Waren hat. Der Kunde kann jederzeit widersprechen und verhindern, dass ihm Produktinformationsmails oder Werbebriefe zugestellt werden; hierbei entstehen keine Kosten ausser den Übermittlungskosten gemäss Basistarifen. Eine E-Mail mit Angabe seiner hinterlegten Adresse genügt für einen Widerspruch: info@1001organic.ch

§ 3 Preise, Versandkosten

In den Angeboten sind die Preise, einschliesslich der Mehrwertsteuer (falls zutreffend), angegeben. Die Preise sind Endpreise und enthalten alle Kosten sowie Steuern. Der Käufer muss zusätzlich Versandkosten tragen, die nicht im Kaufpreis enthalten sind. Diese können auf der Seite "Liefer- und Versandkosten" eingesehen werden und werden während des Bestellvorgangs separat ausgewiesen.

§ 4 Eigentumsvorbehalt

Die Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.

§ 5 Vertragssprache, Speicherung des Vertragstextes

Die Sprache, in der der Vertrag abgeschlossen wird, ist ausschliesslich Deutsch. Der Verkäufer speichert den Vertragstext (Bestelldaten und Allgemeine Geschäftsbedingungen). Die Speicherung erfolgt jedoch nur vorübergehend und ist für den Käufer nicht zugänglich. Es liegt in der Verantwortung des Käufers, selbst ein Ausdruck oder separate Speicherung zu organisieren.

§ 6 Rechtswahl

Das anwendbare Recht für den Vertrag ist das deutsche Recht, mit Ausnahme des UN-Kaufrechts. Diese Regelung gilt jedoch nur, wenn dadurch der Schutz, der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Landes gewährt wird, in dem der Kunde seinen ständigen Wohnsitz hat, nicht beeinträchtigt wird.

§ 7 Haftungsbeschränkung

1) Der Anbieter trägt volle Verantwortung für Schäden, die durch arglistiges Verschweigen von Mängeln oder Übernahme einer Garantie entstehen, sowie für vorsätzlich und grob fahrlässig verursachte Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit. Ebenso haftet der Anbieter gemäss dem Produkthaftungsgesetz und in allen Fällen, die gesetzlich vorgeschrieben sind.

2) Wenn wichtige Vertragspflichten verletzt werden und dadurch der Zweck des Vertrages gefährdet wird, ist die Haftung des Verkäufers bei leichter Fahrlässigkeit auf den Schaden beschränkt, der typischerweise vorhersehbar war.

3) Bei der Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

II. Ergänzende Bedingungen für Verbraucher

§ 8 Zahlungs- und Versandbedingungen

Kunden werden gebeten, die Ware bei Lieferung sofort auf Vollständigkeit, offensichtliche Mängel und Transportschäden zu überprüfen und dem Verkäufer sowie dem Spediteur schnellstmöglich Bescheid zu geben, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Ihre Gewährleistungsansprüche bleiben davon unberührt. Die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache während des Versands geht erst dann auf den Käufer über, wenn die Ware an ihn übergeben wurde.

§ 9 Gewährleistung

1) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften.

2) Verbraucher haben bei gebrauchten Gegenständen eine Gewährleistungsfrist von einem Jahr ab dem Zeitpunkt der Lieferung. Diese einjährige Frist gilt nicht für Schäden, die aufgrund fahrlässiger oder vorsätzlicher Handlungen des Verkäufers verursacht wurden und auch nicht für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit. Ebenso gilt sie nicht für Arglist des Verkäufers sowie Regressansprüche gemäss §§ 478, 479 BGB.

§ 10 Widerrufsrecht des Verbrauchers, Widerrufsbelehrung

Ist im Abschnitt Widerrufsrecht geregelt

§ 11 Gerichtsstand

Falls der Käufer weder in der Schweiz, Deutschland noch in der EU einen allgemeinen Gerichtsstand hat oder zum Zeitpunkt der Klageerhebung seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nicht bekannt ist, gilt als Gerichtsstand der Sitz des Verkäufers. Die Möglichkeit, auch ein anderes gesetzliches Gericht anzurufen, bleibt davon unberührt.

III. Zusätzliche Bedingungen für den Fall, dass es sich beim Käufer nicht um einen Verbraucher handelt.

§ 12 Gefahrübergang

Wenn der Käufer kein Verbraucher ist, geht das Risiko des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der gekauften Sache auf ihn über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, Frachtführer oder einer anderen Person übergibt, die für den Versand verantwortlich ist. § 447 Abs. 2 BGB gilt weiterhin.

§ 13 Gewährleistung

1) Die Dauer der Gewährleistung beträgt ein Jahr ab dem Zeitpunkt, an dem die Ware geliefert wird. Diese Regelung gilt nicht für Schäden, die aufgrund von Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Verkäufers verursacht wurden und auch nicht für Schadensfälle im Zusammenhang mit Lebensgefahr, Körperverletzung oder Gesundheitsschädigung. Ebenfalls ausgenommen sind Regressansprüche gemäss den §§ 478 und 479 BGB sowie arglistige Handlungen seitens des Verkäufers.

2) Nur die Informationen des Verkäufers und die offizielle Produktbeschreibung werden als verbindliche Eigenschaften der Ware angesehen, nicht jedoch andere Werbungen oder öffentliche Aussagen des Herstellers.

3) Wenn der Käufer kein Verbraucher ist, muss er die Ware sofort und sorgfältig auf Qualitäts- und Mengenabweichungen überprüfen. Offensichtliche Mängel müssen innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt der Ware schriftlich beim Verkäufer gemeldet werden. Die rechtzeitige Absendung reicht aus, um die Frist einzuhalten. Das Gleiche gilt für verdeckte Mängel, die zu einem späteren Zeitpunkt entdeckt wurden. Wenn die Untersuchungs- und Rügepflicht verletzt wird, sind Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen.

4) Der Verkäufer hat die Möglichkeit, den Gewährleistungsanspruch bei mangelhafter Kaufsache entweder durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung zu erfüllen. Wenn die Mängelbehebung zwei Mal fehlschlägt, kann der Käufer wählen, ob er eine Preisminderung verlangt oder vom Vertrag zurücktritt. Wenn es um die Nachbesserung geht und dabei zusätzliche Kosten anfallen, weil die Ware an einen anderen Ort als den Erfüllungsort gebracht wurde (sofern dies nicht dem bestimmten Gebrauch der Ware entspricht), trägt der Käufer diese erhöhten Kosten.

§ 14 Erweiterter Eigentumsvorbehalt

1) Wenn der Käufer kein Verbraucher ist, behält sich der Verkäufer das Eigentum an der Ware vor, bis alle Forderungen aus dem laufenden Geschäft beglichen sind. Der Käufer darf die Vorbehaltsware nicht verpfänden oder als Sicherheit übertragen, solange das Eigentum noch nicht übergegangen ist. 2) Der Käufer hat das Recht, die Ware im normalen Geschäftsgang weiterzuverkaufen. In diesem Fall tritt er bereits jetzt alle Ansprüche aus dem Weiterverkauf in Höhe des Rechnungsbetrags an den Verkäufer ab. Der Verkäufer akzeptiert diese Abtretung. Der Käufer kann die Forderungen weiterhin einziehen. Falls der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäss nachkommt, behält sich der Verkauft jedoch vor, selbst einzuziehen. 3) Wenn die Vorbehaltsware mit anderen Gegenständen verbunden oder vermischt wird, erwirbt der Verkäufer Miteigentumsanteile an dem neuen Produkt entsprechend des Wertes seiner Vorbehaltsware zum Zeitpunkt der Bearbeitung. 4) Auf Anfrage des Kunden verpflichtet sich der Verkauft dazu sicherzustellen dass ihm zustehende Sicherheiten freigegeben werden soweit ihr Wert 10% mehr betrifft als es für eine zu sichernde Schuld erforderlich wäre. Der Auswahl welche Sicherheiten freizugeben obliegt dabei aber dem Händler

§ 15 Erfüllungsort, Gerichtsstand

Der Ort, an dem alle Leistungen aus der Geschäftsbeziehung mit dem Kunden erbracht werden und der Gerichtsstand befindet sich am Sitz des Verkäufers. Es besteht jedoch die Möglichkeit, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen, ohne dass dies beeinflusst wird.